Naturheilkunde bei BurnOut

BurnOut, Angst, Panik, Depressionen und psychosomatische Erkrankungen haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Den Betroffenen werden dabei von den Krankenkassen in der Regel eine Gesprächstherapie (Psychotherapie) mit 25 Sitzungen und Psychopharmaka verordnet. Dass letztere den Patienten in die Medikamentenabhängigkeit führen können und die Dosis häufig erhöht werden muss, ist bekannt. Bekannt ist auch, dass die Anzahl der bewilligten psychotherapeutischen Sitzungen häufig nicht ausreicht, um die Beschwerden nachhaltig zu lindern ebenso. Zudem warten Patienten nicht selten ein halbes Jahr auf einen Therapieplatz.

Die Alternative: Eine ganzheitliche Betrachtung der Beschwerden und eine individuelle Behandlung. In meiner Praxis hat sich gezeigt: BurnOut-Klienten fanden schneller wieder zu Vitalität und Lebensfreude zurück. Klienten mit seelischen Verstimmungen konnten die Einnahme von Antidepressiva vermeiden oder diese gar – in Abstimmung mit dem behandelnden Arzt – ausschleichen. Eine psychosomatische Erkrankung ganzheitlich zu beleuchten hilft den Körper besser zu verstehen und entsprechend zu handeln.

Auch eine begleitende naturheilkundliche Behandlung zur Psychotherapie ist möglich. Hier empfinden meine Klienten es immer wieder als besonders wohltuend und hilfreich, dass in der Psychotherapie aufgeworfene Punkte noch einmal von anderer Seite beleuchtet werden. Die Dinge mit anderen Augen sehen eröffnet häufig neue Sicht- und Handlungsweisen auch für Klienten, die bisher wenig Berührungspunkte mit Naturheilkunde gehabt haben. Offenheit ist hier einzige Voraussetzung.

Gespräche mit psychotherapeutisch tätigen Kollegen haben bestätigt, dass das Zusammenspiel der beiden Therapieansätze den Klienten in seinem Prozess schneller voranbringen kann.

Foto: Birgit Doeubler