Glaubenssätze: Alles ist möglich!

Eigentlich möchte ich… Ich würde ja gern, aber… Wenn ich mehr Zeit hätte, dann…

Führen auch Sie ein Leben im Konjunktiv? Oftmals sind es nicht die Umstände, sondern unsere Glaubenssätze, die uns davon abhalten in die Tat zu kommen. Ein Beispiel: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!“ hat sicher so mancher in der Kindheit gehört. Als Erwachsener dürfen wir uns fragen: Habe ich diese Meinung als allgemein gültig übernommen oder möchte ich im Grunde andere Prioritäten setzen? Diese wollen erkannt, gelebt werden. Nur dann können wir als eigenständige Persönlichkeit reifen und handeln. Nur dann wird „Ich würde ja gern, aber…“ zu „Ich mache das jetzt!“
Ansichten hinterfragen, Ängste überwinden, zu den eigenen Überzeugungen stehen – die Arbeit mit Glaubenssätzen ist ein wichtiger Bestandteil in der Persönlichkeitsentwicklung. Und das vermeintlich Unmögliche wird möglich.

Fragen Sie sich: Will ich wirklich etwas ändern? Wenn ja, welchen Preis möchte ich dafür zahlen?

Nehmen wir uns vor mehr Sport zu treiben ist der Preis dafür u.U. unsere Komfortzone (vor dem Fernseher ist es sehr bequem) zu verlassen. Auch die Feststellung „Für ein Hobby habe ich nun wirklich keine Zeit!“ lässt sich leicht mit der Frage nach den Prioritäten widerlegen, die wir im Leben setzen. Hat meine Lieblingsserie eine größere Priorität als Volleyball ist der Preis für Sport einfach zu hoch.

In diesen Fällen hilft es mit sich selbst zu verhandeln. Um sich aus der Komfortzone herauszubewegen müssen es nicht gleich 60 Minuten Joggen am Stück sein. Täglich. Und bei jedem Wetter. Wer sich zunächst zwei Laufeinheiten pro Woche à 10 Minuten verordnet verliert bei hochgesteckten Zielen nicht gleich den Mut („Das halte ich ja eh nicht durch, da kann ich es gleich lassen!“) und setzt trotzdem mit kleinen, aber bedeutenden Schritten positive Signale in Richtung Veränderung: „Ich möchte! Ich kann! Ich will!“ Das ursprünglich avisierte Ziel erreichen wir dann mit größeren Schritten mit der Zeit von ganz allein.

Immanuel Kant wird folgende Aussage zugeschrieben: Ich kann, weil ich will, was ich muss. Also, wo sind noch gleich die Laufschuhe?