Mittelfindung in der Homöopathie

Homöopathie ist eine Energiemedizin. Für die Mittelfindung bedeutet das: Patient und Mittel müssen quasi im gleichen Takt schwingen. Diese Schwingung offenbart sich – häufig unbewusst – im Gespräch, durch Charakterzüge, Verhaltensweisen, Gesten und Wortwahl.
Wer ein Mittel mineralischen Ursprungs benötigt, ist meist ein strukturierter Mensch, der Wert auf Ordnung und Sicherheit legt. Symptome stellen sich ein, wenn die eigene Ordnung durcheinander gerät. Bei Mitteln aus dem Tierreich geht es ums Überleben – wer ist der beste, schnellste, schönste? Der Wettkampf findet für uns heute zwar nicht mehr in der Wildnis, dafür im Job, in der Uni oder im Sport statt. Patienten, die ein Mittel aus dem Pflanzenreich benötigen, sind meist sehr sensibel. Genauso wie eine Pflanze, die mit den Gegebenheit des Ortes, an dem sie wächst, zurechtkommen muss, legen diese Patienten Wert auf Harmonie und ein schönes Zuhause. Gibt es Probleme in der Familie oder im Beruf nehmen sie sich diese schnell zu Herzen.
Die Faszination für das in uns schwingende Mittel geht aber noch weiter: So hat jede z.B. jede Tiergattung – Säugetiere, Insekten, Spinnen, Schlangen, etc. – ihre Besonderheiten und ermöglicht so über kleine Details die Feinauswahl des Heilmittels.